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AIDA Worldcup 2000

by Maren Isigkeit

Erstmals veranstaltet der Weltfreitauchverband AIDA (Verband zur Förderung des Apnoesports) in diesem Jahr für seine nationalen Verbände einen World Cup. Der World Cup besteht aus zwei kleineren Events in Montreux (Schweiz) und Perlonjour (Belgien), sowie dem Hauptevent Anfang Oktober in Nizza (Frankreich) an dem über 30 Nationen teilnehmen werden. Die Teamwettkämpfe des World Cups bestehen aus den zwei Disziplinen statisches Zeittauchen und Tieftauchen mit konstantem Gewicht (Auf- und Abtauchen nur aus Flossenkraft ohne weitere Hilfsmittel), zu denen je Nation ein Damen- und ein Herrenteam mit drei Athleten antreten darf.

Der erste World Cup in Montreux fand vom 11. bis zum 13. August im bzw. am Genfer See statt. Ein großer Teil der Weltfreitauchelite mit mehreren Weltrekordhaltern fand sich dort ein und so befanden sich unter den gemeldeten Ländern Starter aus Frankreich, Belgien, Japan, Dänemark, Schweiz oder Österreich. AIDA Deutschland ging mit einer kompletten Mannschaft mit Herren- und Damenteam an den Start. Für einen Großteil der Mannschaft war es der erste Einsatz in einem internationalen Teamwettbewerb.

Unter der Leitung von Teamkapitän Curt Teichgräber belegte das deutsche Damenteam bestehend aus Maren Isigkeit, Sonja Mau sowie Maike Münster mit guten Ergebnissen den 2.Platz hinter den Französinnen und noch vor den weitaus stärker eingeschätzten Schweizerinnen. Maike Münster konnte mit 4:10 min im Zeittauchwettbewerb in der Einzelwertung sogar den 3.Platz belegen. Maren Isigkeit gelang es, ihren eigenen deutschen Rekord im Tieftauchen mit konstantem Gewicht im See von 36 auf 38 Meter zu schrauben. In der Einzelwertung belegte sie damit ebenfalls den dritten Platz.

Die Herren konnten leider keinen Platz auf dem Treppchen verwirklichen. Curt Teichgräber, doppelt belastet durch seine Funktion als Teamkapitän und Athlet, erreichte in gewohnter souveräner Manier mit 6:11 min im Zeittauchen in der Einzelwertung den dritten Platz. Sebastian Schulz gelangen sowohl beim Zeit- als auch beim Tieftauchen persönliche Rekorde, jedoch konnte Karsten Schneider mit 2:56min beim Zeittauchen nicht annähernd seine Bestzeiten erreichen. Auch im Tieftauchen lief es nicht optimal und so wurde er wegen zu Hilfenahme des Seils disqualifiziert. Dadurch blieb dem Herrenteam lediglich der 5. Platz unter den neun gestarteten Teams.