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Software: gefährliche Meerestiere

UWW 7.01

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Bildschirm Ausdruck Therapie

Fakten

Titel: Gefährliche Meerestiere
Verfasser: Dr. Georg Antensteiner
Herstellung: PIWI Production www.piwi.at
Mindestvoraussetzungen: Win 95, 226 MHz, 64 MB Ram, 24 fach CD - Laufwerk
Bezug Österreich: Buchgemeinschaft Donauland
Bezug allgemein: Buchhandel – ISBN 3-9501429-0-8
Direktbezug: eMail an PIWI office@piwi.at
Preis: Euro 26,16 (bei Versand zuzüglich Versandspesen)

Aus Österreich kommt eine CD Rom, die sich ausführlich mit allen Arten gefährlicher Meerestiere auseinandersetzt. Aufklärung und Therapie im Ernstfall statt Panikmache ist das durchgängige Motto. Inhaltlich gestaltet hat sie der Allgemeinmediziner und Taucherarzt Dr. Georg Anstensteiner. Die in Bruck (Steiermark) ansässige Software Produktion PIWI verpackte alle Inhalte auf einer interaktiven Silberscheibe, die seit 1. Juni 01 im Handel ist.

Über die Mehrzahl giftiger oder gefährlicher Meerstiere wissen Tauchsportler, aber auch Schwimmer, meist nur wenig. Feuerkorallen erkennen Taucher oft erst dann, wenn sie sich schmerzhaft daran verbrannt haben. Aber auch die durchgängig als harmlos eingestuften Tintenfische haben einen hochgiftigen Artgenossen in ihren Reihen, den faustgroßen Blauringoctopus. Mehrere Todesfälle pro Jahr gehen auf sein Konto, zumeist sind es Badende, die ihn im Flachwasser mit dem Fuß berührten. Eine Reihe von Korallenarten, Schnecken, Reptilien, Quallen und Fischen bedient sich unterschiedlich starker Gifte zum Beutefang oder zum eigenen Schutz. Je nach Gift werden „nur“ starke Schmerzen und schwer heilende Wunden hinterlassen, lebensbedrohliche Zustände bis hin zum Tod sind die Alternative bei einigen Arten. Nicht zu vergessen sei allgemein die respektvolle Begegnung mit Haien und Barrakudas oder den Drückerfischen bei der Brutpflege.

Die Software unterteilt sich in 8 Bereiche. Die gut gestaltete und intuitiv zu bedienende grafische Oberfläche erlaubt eine unkomplizierte Navigation. Aufgeteilt in 47 Videodateien im MPEG – Format, die der Verfasser selbst in diversen Meeren auf Digitalvideo aufnahm, werden im Bild vorgestellt, unterlegt mit ausführlichem Kommentarton zu den verschiedenen gezeigten Spezien . Die dabei erläuterten Therapieformen können auch als Text aufgerufen und natürlich ausgedruckt werden. So kann man sich für die Reise eine Mappe zusammenstellen, die im hoffentlich nie eintretenden Ernstfall entscheidend weiterhilft.

Eine Diashow ermöglicht den eigenen Wissensstand bei der Benennung der einzelnen Arten zu überprüfen. Hat man eine aktive Internetverbindung aufgebaut erreicht man über den Bereich Links weitere zum Thema passende Webseiten und laufend neue interessante Details über gefährliche Meerestiere.

Systemvoraussetzungen und Installation sind erfreulich einfach. Ab Windows° 95, 266 MHz, 64 MB Ram, 24-fach CD – Laufwerk, Soundkarte und Auflösung 800x600 mit True Colour sind erforderlich, beste Darstellung verspricht ein Prozessor ab 400 MHz und 128 MB Ram. Legt man die CD ein, so startet sie automatisch. Es ist keine Installation auf der Festplatte erforderlich.

Fazit

Die Software „Gefährliche Meerestiere“ ist ein Standardwerk, das in Tauchschulen, auf Tauchbasen und bei Sporttauchern griffbereit zur Verfügung stehen sollte. Neben den umfangreichen Informationen zu den vorgestellten Arten und der Therapie im Notfall erfährt man außerdem viel über Vorkommen und Verhalten der Spezien. Und wie schon festgestellt wurde, haben auch Kinder und Jugendliche großes Interesse an dieser CD Rom.